Was sind silberfische

was sind silberfische

Fast jeder kennt sie und ekelte sich schon einmal vor ihnen im Bad oder in der Küche — Silberfischchen. Die kleinen Insekten stellen keine gesundheitliche Gefahr für den Mensch dar, was sind silberfische kann Lepisma saccharina für Ihren Hausrat gefährlich werden. Silberfischchen gehören zu den ältesten Lebewesen überhaupt und sind eigentlich bemerkenswerte Tiere. Sie haben die seltene Fähigkeit, Zellulose zu verdauen und zu verwerten. Das Silberfischchen Lepisma saccharina ist ein flinkes, lichtscheues und flügelloses Insekt , das seinen Namen durch seinen silbergrauen, stromlinienförmigen Körper bekam. Die Körperlänge ohne Anhänge beträgt etwa einen Zentimeter. Der metallische Glanz wird durch die Bedeckung mit silbrigen Schuppen hervorgerufen, die nach der dritten Häutung auftreten. Die Tiere haben zwei vordere Tastfühler sowie am Hinterleibsende drei Schwanzanhänge Cerci und Epiproct , die ebenfalls berührungsempfindliche Sinnesorgane darstellen. Silberfischchen kommen ebenso wie das Papierfischchen Ctenolepisma longicaudata , das Ofenfischchen Thermobia domestica und das Geisterfischchen Ctenolepisma calva in menschlichen Behausungen vor. Vor allem sinnd dauerfeuchten Bädern treten die ungeliebten Krabbler auf. So wird man sie dauerhaft los. Silberfische mögen es warm 25 bis 30 Grad Celsius und feucht und leben daher häufig in Rohr- und Wasserleitungen. Bietet das Badezimmer, die Küche oder der Keller ähnliche Bedingungen, kommen sie aus ihren Verstecken und machen sich in der Wohnung breit.

Silberfische sind auf der Suche nach feucht-warmer Raumluft

wie viel wieviel

Silberfischchen haben bei den meisten Menschen keinen allzu guten Ruf. Sie werden als lästig und eklig empfunden. Doch sind die Urinsekten, die unseren Planeten schon mehr als Millionen Jahre bevölkern, auch gefährlich?

Und welche Ursachen liegen einem Silberfischbefall zugrunde? In diesem Ratgeber erhalten Sie klare und ausführliche Antworten auf die wichtigen Fragen. Begegnet man hin und wieder einem einzelnen Fischchen, hat das in der Regel nichts zu bedeuten. Silberfische mögen nämlich vor allem zweierlei: Wärme und Feuchtigkeit. Wie der Mensch hält sich auch der Silberfisch am liebsten in angenehm warmen Gefilden auf. Dauertemperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius bieten dem Insekt gute Bedingungen zur Futtersuche und Fortpflanzung.

Insofern sollte man darauf achten, mit dem Heizen nicht zu übertreiben. Dann stehen die Chancen gut, dass die Fischchen fernbleiben. Neben Wärme spielt auch Feuchtigkeit eine essenzielle Rolle. Silberfischchen sind auf feuchte Zonen angewiesen, um sich wohlfühlen und fortpflanzen zu können. Deshalb tauchen sie bevorzugt im Badezimmer, der Toilette oder auch in der Küche auf.

Die genannten Elemente zählen nämlich zu den verehrten Leibspeisen der Kerbtiere. Unhygienische Bedingungen ziehen die Insekten also an. Demnach sollte man immer wieder Staubsauger, Swiffer und Co. Silberfischchen messen gerade einmal zwei Zentimeter — die charakteristischen Fühler vorne und hinten eingeschlossen.

Sie passen problemlos durch kleine Ritzen. Auch undichte Wände, wie sie in Altbauten typisch sind, stellen keine ernsthaften Hindernisse für die kriechenden Silberlinge dar. Wer Löcher in Fugen entdeckt, dichtet diese am besten auf schnellstem Wege mit Silikon ab.

Tatsächlich kann es auch purer Zufall sein, dass sich ein Fischchen ausgerechnet in Ihr Heim verirrt hat. Findet es in Ihrem Zuhause nicht das, wonach es sich sehnt, sind Sie das Insekt sicherlich auch ganz schnell wieder los.

Die Ursachen für Silberfischchen im Eigenheim können also unterschiedlicher Natur sein. Selbstverständlich stellt sich unweigerlich die Frage, ob die Insekten und ihre Eier in irgendeiner Form gefährlich oder gar giftig sind.

Nein, das ist nicht der Fall, so viel können wir gleich vorwegnehmen. Dennoch sollten Sie auf der Hut sein, denn Schädigungen anderer Art sind denkbar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Insekten keine Krankheitserreger übertragen. Absolut harmlos sind die Fischchen allerdings auch nicht.

Zwar können sie Mensch und Haustier nicht unmittelbar schädigen. Aber sie haben die Fähigkeit und Lust, sich einige Besitztümer derselben zu eigen zu machen. Anders als die meisten anderen Lebewesen sind Silberfische im Stande, Zellulose zu verdauen, die beispielsweise in den Stoffen von Kleidungsstücken oder Wandtapeten enthalten ist.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das jeweilige Kleidungsstück aus Baumwolle, Leinen oder Seide gefertigt ist: Jeder Stoff schmeckt — aber nur, wenn er im feuchten Badezimmer oder Waschraum liegt.

Tipp: Dass sich vermutlich ein Silberfisch an Ihrer Kleidung vergriffen hat, erkennen Sie an schwarzen Kotspuren und gelblichen Verfärbungen, die Sie sich nicht anders erklären können. Auch Papier beherbergt Zellulose. Demnach weichen Silberfischchen selbst vor Büchern namhafter Schriftsteller nicht zurück.

Jedoch erfreuen sich die Kerbtiere nur dann an Ihrer kostbaren Literatur, wenn diese einen längeren Zeitraum in einer feuchten Umgebung verbringen musste und entsprechende Spuren offenbart. Ansonsten interessieren sich die Fischchen eher weniger für die Schreibkunst. So ganz geben sich Silberfischchen jedoch nicht mit seltsamer Kost wie Kleidung, Tapeten und Büchern zufrieden. Dabei sind vorrangig zucker- und stärkehaltige Produkte zu nennen. Trotz ihrer uncharmanten Verhaltensweisen gegenüber appetitlichen Kleidungsstücken, Büchern und Lebensmitteln aus dem menschlichen Besitz wäre es falsch, Silberfische eindeutig als Schädlinge zu bezeichnen.

Tatsächlich haben die Tiere nämlich auch einige nützliche Eigenschaften, die sogar der menschlichen Gesundheit zuträglich sein können. Hausstaubmilben stehen auf dem Speiseplan von Silberfischen ganz weit oben. Dies ist ein Vorteil für Menschen, die allergisch auf die Milben beziehungsweise deren Kot reagieren. Im Zusammenhang mit der Begeisterung der Silberfische für Schimmelpilz lässt sich ein gehäuftes Auftreten der kleinen Insekten auch als Warnsignal interpretieren. Anders ausgedrückt: Wenn Sie plötzlich viele Fischchen in Ihrem Heim zu beklagen haben, deutet dies oft auf einen Schimmelbefall hin.

Gerade bei vermehrtem Auftreten von Silberfischchen ist man logischerweise bestrebt, dem unerwünschten Treiben schnellstmöglich ein Ende zu setzen.

Zu diesem Zweck gibt es mittlerweile eine Reihe von Mitteln, die rasche Hilfe gegen die erwachsenen Insekten und ihre gelegten Eier versprechen. Dies sind in der Regel jedoch Chemikalien, die nicht immer die beste Wahl darstellen. Insektensprays und Köderdosen findet man inzwischen in zahlreichen Supermärkten und Drogerien — auch solche, die gegen Silberfische helfen sollen. Deshalb ist es ratsam, von der Verwendung entsprechender Chemiekeulen abzusehen, wenn Sie Ihr Heim mit Vierbeinern teilen.

Dasselbe gilt für den Fall, dass Sie kleine, unzurechnungsfähige Kinder im Haus haben. Es stehen genügend Alternativen zur Verfügung, die chemiefrei sind und demnach bedenkenlos angewendet werden können.

In diesem Artikel beschreiben wir Ihnen viele Hausmittel, die sich beim Kampf gegen die Fischchen bewährt haben. Bewährte Hausmittel zur Bekämpfung von Silberfischchen. Die wichtigste Information ist, dass Silberfische grundsätzlich nicht gefährlich sind. Dennoch sollten Sie bei einer stärkeren Fischchenplage den Ursachen auf den Grund gehen — möglicherweise steckt ein gesundheitsschädlicher Schimmelbefall dahinter. Vereinzelt macht es vielleicht sogar Sinn, das eine oder andere Silberfischchen zu dulden — etwa im Falle einer Allergie gegen Hausstaubmilben.

Nutzen Sie stattdessen eine für alle Beteiligten möglichst harmlose Variante, um die Fischchen zukünftig von Ihrem Wohnraum fernzuhalten. Start Gartenmagazin Wie gefährlich sind Silberfische wirklich?

Welche Ursachen haben sie? Bewerten Sie diesen Artikel: 1. Bitte warten Starkzehrer: 85 Gemüse, Blumen und Pflanzen starkzehrende Pflanzen. Monokultur: Definition 5 Nachteile und reale Beispiele. Holunderblütentee selber machen Holunderblüten richtig trocknen. Schnellwachsende Pflanzen für den Garten: unsere Top Unkraut in Fugen abflammen: so gelingt es! Ist das Abbrennen erlaubt? Bewässerungsschlauch verlegen: Anleitung für Tropf- und Perlschlauch.

Perlschlauch, Sprühschlauch oder Tropfschlauch? Vor- und Nachteile. Litschibaum ziehen: so züchten Sie die eigene Litschi-Pflanze. Wann blühen Blaukissen? Das Wichtigste zur Blütezeit.

Honigmelonen-Pflanze anbauen: Anleitung und Pflege-Tipps. Rosmarin-Sorten: 33 Sorten für Küche und Ziergarten. Paprika und Chili: Infos zu Aussaat und Keimdauer. Pflanzen im Portrait. Frauenmantel ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse.

Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem osteuropäischen und asiatischen Raum. Frauenmantel wird zur Heilung Frisch im Magazin erschienen. Der Garten ist nicht nur unser Lieblingsort. Wer genau hinschaut, wird im Sommer überall Spinnentiere erblicken.

Meist besteht kein Grund zur Panik, auch wenn Meldepflicht: sind Kakerlaken in der Wohnung meldepflichtig? Thuja-Hecke zu stark geschnitten: wie erholt sie sich wieder?

Hilft Zitrone gegen Wespen? Schwammspinner-Plage: Sind die Raupen giftig? So bekämpft man sie. Magazine Sitemap Datenschutz Impressum.


Silberfischchen – Wann die Insekten gefährlich werden

klaus erfort restaurant

Ihr Beiname "Saccharina" deutet auf ihre Vorliebe für Zucker hin, denn sie fressen vor allem gerne zucker- und stärkehaltige Lebensmittel. Silberfische verspeisen aber auch Schädlinge wie die Allergie auslösenden Hausstaubmilben und machen sich sogar über Schimmel her. Am wohlsten fühlen sich die Insekten in Räumen mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 Prozent - also dort, wo man sie am wenigsten haben möchte: im Bad und in der Küche. Die normale Luftfeuchtigkeit im Haushalt sollte bei 40 bis 60 Prozent, im Bad maximal bis 70 Prozent liegen. Um es klar zu sagen, Silberfischchen sind daher nicht das Problem, sondern eher ein Alarmsignal für eine zu feuchte Wohnung, möglicherweise sogar für Schimmel. Ist ein rosa bis oranger Belag in den Fugen an der Dusche? Sind kleine schwarze Punkte auf den Fensterrahmen? Wie sieht die Wand in den Zimmerecken aus?

Servicenavigation

Silberfischchen haben bei den meisten Menschen keinen allzu guten Ruf. Sie werden als lästig und eklig empfunden. Heute wagen wir mal einen Ausflug in die Biologie. In der Fachsprache der Wissenschaftler werden sie Lepisma Saccarina genannt und werden bis zu einem Zentimeter lang. Die Haut der Silberfische schimmernd grau bis silber, weil die winzigen Insekten mit silbernen Schuppen bedeckt sind.Das Silberfischchen (Lepisma saccharina) ist ein flinkes, lichtscheues und flügelloses Insekt, das seinen Namen durch seinen silbergrauen, stromlinienförmigen  Gattung‎: ‎Lepisma. Silberfische sind kleine Insekten, die gerne unsere Bäder bevölkern. Erfahren Sie hier alles über Silberfischchen und wie sie bekämpft werden können.‎Ursachen für einen · ‎Silberfische bekämpfen · ‎Hausmittel gegen Silberfische.